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23.10.2019

Geldabfluss nach Wien muss ein Ende haben

Die Vergabepolitik der Kärntner Landesgesellschaften wie z. B. des KWF stößt Fachgruppenobmann Volkmar Fussi seit Jahren sauer auf. Der Landesrechnungshof bestätigt ihn jetzt amtlich: Über 400.000 Euro sind allein in den letzten fünf Jahren an eine Wiener Agentur vergeben worden.

"Was der Landesrechnungshof kritisiert, prangern wir schon seit vielen Jahren an. Nämlich die freihändige Vergabe im großen Stil an immer ein und dasselbe Wiener Grafikbüro", ist Werbesprecher Volkmar Fussi erzürnt. Demnach sind so in den letzten fünf Jahren bereits über 400.000 Euro an Kommunikationsaufgaben nach Wien geflossen. "Rechnet man das auf die letzten 15 Jahre hoch, sind das wahrscheinlich rund eine Million Euro, die von den Landesgesellschaften - insbesondere vom KWF - unserer Branche vorenthalten worden sind", kritisiert Fussi.

"Unfassbar, unerträglich und untragbar" ist es für Fussi, dass Aufträge von Organisationen, die mit Kärntner Steuergeld finanziert werden, über einen solchen Zeitraum freihändig außerhalb des Landes vergeben werden: "Das kann die Kärntner Kreativwirtschaft in mindestens der gleichen Qualität und mit Sicherheit preiswerter liefern." Fussi fordert, dass sämtliche Landesgesellschaften künftig ihre Ausschreibungen in Kärnten machen und die Auftragsvergabe ausschließlich an Kärntner Anbieter erfolgt.

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